Herausforderungen der aktuellen Situation


Akuthäuser

  • Unnötige Verweildauerverlängerung durch Antrags-/Genehmigungsverfahren

  • Hohe Prozesskosten für die Abverlegung von Patienten

Rehakliniken

  • Suboptimale Auslastungssituation 

  • Verspäteter Startzeitpunkt für die Durchführung von Therapiemaßnahmen​​​​​​​


Patienten

  • Lange Wartezeiten bis zur Anschlussbehandlung

  • Wenige Informationen über die Nachversorger


Herausforderung: Steuerung der Verweildauer

Durch die DRG-Vergütung ist die wichtigste Herausforderung für Akuthäuser in Deutschland die Steuerung der Verweildauer. Auch in anderen Industrienationen  führt der mangelhafte Überleitungsprozess von Akutkrankenhäusern in den Nachbehandlungssektor zu anhaltend steigenden Kosten durch eine unnötig verlängerte Verweildauer der Patienten im Akutsektor. Neben den finanziellen Folgen hat dies zusätzlich negative Auswirkungen auf den Genesungsprozess der Patienten.

Herausforderung: Entlastung der Sozialdienste
Sozialdienste in Akut-Häusern stehen heute massiv unter Zeitdruck und müssen vielfach auch berufsfremde bzw.-untypische Aufgaben übernehmen. Gleichzeitig finden sie in ihrer hohen Bedeutung für die Steuerung der Verweildauer häufig nicht die notwendige Beachtung. So bleiben oft notwendige Investitionen und Innovationen in digitale Arbeitswerkzeuge aus und sowohl die Patientenberatung als auch die Beantragung finden umständlich über Papiere in Form von Flyern und Antragsformularen, die aus Hunderten selektiert werden müssen, statt.

Herausforderung: Hohe Fehlerquellen im analogen Antragsprozess

Unvollständig oder unleserlich ausgefüllte Antragsteile, ein häufiges Hin- und Herreichen zwischen dem Sozialdienst und den Ärzten führt zu unnötigen Zeitverzögerungen in der Beantragung und/ oder auch zur Ablehnung aufgrund von Formfehlern, so dass sich die Entlassung bzw. Überleitung des Patienten in die Nachbehandlung unnötig verschiebt.

Der aktuelle Antragsprozess im Überblick


Unsere Lösung – Digitale Patientenwege für eine bessere Gesundheitsversorgung

Das Portal digitalisiert den gesamten Prozess der Patientenüberleitung – von der Auswahl der Rehaklinik über die Antragsstellung bis zur Anmeldung des Patienten in der ausgewählten Klinik. Im Ergebnis eine klassische Win-win-Situation:

Vorteil: Ganzheitliche Beratung
Das digitale Portal bietet gegenüber dem analogen Prozess den Zugriff auf sämtliche Rehakliniken in Deutschland, die je nach Profil eine unterschiedliche Informationsdichte von Basis- bis Detailangaben anbieten. Dadurch wird die Angebotsauswahl in der Patientenberatung maßgeblich erweitert und verbessert.

Vorteil: Reduzierung der Administrationsaufwände
Die Digitalisierung erlaubt es, eine große Datenmenge zu steuern und zu verwalten. Alleine die automatische Zuordnung des richtigen Antragsformulars des Kostenträgers und die Integration der Patientendaten führt zu hohen Zeitersparnissen. Auch Fehlerquellen wie Unleserlichkeit und Unvollständigkeit werden komplett eliminiert, da ein unvollständiger Versand gar nicht erst möglich ist. Ablehnungen aufgrund von Formfehlern sind also Vergangenheit. 

Vorteil: Frühzeitige Kommunikation
Von Prozessbeginn an kann der Akutversorger direkt mit den Nachversorgern in den Informationsaustausch gehen und frühzeitig Anfragen stellen und Patientendaten liefern. So kann bereist parallel zum noch laufenden Prozess in der Akutversorgung, einen Eignung geprüft und Kapazität gefunden werden. Verzögerungen in der Überleitung werden entsprechend vermieden.


Belegungsportal – digital, optimal, einfach

Das Arcum Healthcare Belegungsportal vernetzt alle Akteure miteinander, indem es 

  • digitale Strukturen schafft, die zu 
  • einfachen Prozesswegen führen und 
  • optimale Überleitungen ermöglichen und damit 
  • im Ergebnis, die Versorgung des Patienten nachhaltig verbessert

Die Vorteile für die Akteure 

Akuthäuser

  • Vereinfachte Suche nach geeigneten Nachversorgern
  • Schnelle und effizientere  Erstellung von Anträgen zur Überleitung in die AHB durch elektronische Bereitstellung
  • Beschleunigung der Antragsbearbeitung auf der Plattform
  • Verkürzung der Verweildauer von Patienten durch frühzeitige Reservierung von AHB-Kapazitäten an die untere Grenzverweildauer
  • Beschleunigung der Rückmeldung zu Anträgen
  • Vermeidung der Ablehnung von Anträgen
  • Sicherstellung der Übernahme am Entlassdatum​​​​​​​

Rehakliniken

  • Steigerung der betrieblichen Auslastung durch Meldung offener Kapazitäten bzw. Live-Buchbarkeit und die beschleunigte Bettenzusage über das Portal
  • Frühzeitige Übermittlung und Prüfung von patientenrelevanten Informationen
  • Sicherstellung der Übernahme am Entlassdatum
  • Beschleunigte Aufnahme der Patienten
  • Aktives Einweiser-Marketing bzw. höhere Auffindbarkeit für den Einweiser
  • Elektronische Weiterverarbeitung der Reha-Anträge innerhalb der Reha-Klinik

Patienten

  • Ganzheitliche Beratung im Gespräch mit dem Sozialdienst
  • Inanspruchnahme des Wunsch- und Wahlrechts
  • Lückenlose Überleitung in die Nachbehandlung
  • Optimaler Zeitpunkt für den Therapiebeginn
  • Verbesserung des Gesundheitszustandes









Kostenoptimierung durch Digitalisierung

Die Krankenhauslandschaft in Deutschland ist einem ständigen Kostendruck, bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an die Dokumentationspflichten, ausgesetzt. Das Gesundheitssystem leidet dabei unter einer Fragmentierung der einzelnen Sektoren, die Überleitungsprozesse brüchig machen und die gleichzeitig größtenteils auf analogen Prozessen basieren. Die konsequente Zusammenführung dieser Prozesse auf einer digitalen Plattform hilft sowohl den Krankenhäusern Kosten zu sparen, als auch die Auslastungssituation der Nachversorger zu optimieren. Das Belegungsportal unterstützt die Krankenhäuser maßgeblich im Alltag bei der Erreichung ihrer wichtigsten Ziele.